„Sieben auf einen Streich

Edles Zubehör macht Plattenhören erst schön. Besonders, wenn’s dem sauberen Klang dient. Für diesen gibt’s die ultimative Plattenbürste „URSA MAJOR“ für 48,50 Euro. Sie arbeitet mit gleichsieben Doppelreihen feinster Kohlefasern, die den Staub bis in den Rillengrund hinab entfernen sollen. Sie sind mit dem metallischen Griff verbunden und leiten obendrein statische Aufladungen ab. Für den perfekten Auftritt kommt die URSA MAJOR mit einer Echtholzeinlage wahlweise aus Nussbaum oder Spitzahorn.“

STEREO, 2/ 2017 –  Extra-Heft ANALOG

 

„Plattenbürste

Staub schwirrt in der kleinsten Hütte und im feinsten Hörraum. Und elektrisch aufgeladene Platten ziehen ihn magisch an, beim Herausziehen aus zu engen oder sonstwie ungeeigneten Hüllen und sogar beim Abspielen selbst. Bürstchen zum Aufnehmen oberflächlicher Verstaubung gibt es viele in unterschiedlichsten Preisklassen. AUDIO hat eine High-End-Variante ausprobiert: die Bürste von Ursa Major aus Berlin kostet 48,50 Euro, hat dafür aber 14 Kohlefaserreihen, reinigt wirklich gründlich, schont die Platte und lädt sie nicht elektrisch auf. Zudem lässt sie sich dank eigenem Gestell ordentlich aufbewahren.

Tipp 1: Immer mit den Rillen reinigen, am besten die Platte unter der radial aufgesetzten Bürste rotieren lassen.

Tipp 2: Nie Druck ausüben.

Tipp 3: Nie von innen nach außen oder umgekehrt führen.

Tipp 4: Immer mit leichtem Abkippen nach oben abheben.

Tipp 5: Angesammelten Staub an der Gestellunterseite in gebührendem Abstand vom Plattenspieler abstreifen.“

Audio, 3/2017

 

„Staub, hinfort!

Oder: 2 und 2 macht 14

Ursa Major, großer Bär, so nennen die Entwickler ihre in der Tat recht große Kohlefaser-Plattenbürste. Der Clou und Grund für die Größe: Die Entwickler zählten laut Homepage 2 und 2 zusammen und kamen auf 14. Ganze 14 Reihen mit Kohlefasern stecken in dem massiven Aluminiumkörper. Dank dieser Fasern-Armee soll das bekannte Problem von Kohlefaserbürsten – man schiebt nur den Staub zusammen – endgültig Geschichte sein. Eine leicht runde Anordnung unterstützt die Reinigung. Die Bürste hat eine hübsche Massivholzeinlage. Es gibt sie in zwei Ausführungen: Nussbaum und Ahorn für 48,50 Euro.“

stereoplay, 3/2017

 

„Bürste Ursa Major

Von ihrer Liebe zu Vinyl geleitet, haben Christine Pretorius und Jim Carter eine große Kohlefaserbürste entwickelt. Sie haben zwei und zwei zusammengezählt, das Ergebnis ist eine Bürste mit 14 Reihen – ein viel effizienteres Werkzeug, um den Staub in Ihren Rillen anzupacken.“---„Das Inlay im Griff ist aus Massivholz und wird in einer karitativen Einrichtung gefertigt. Momentan stehen zwei Holzarten zur Auswahl: Ahorn und Nussbaum.“

LP Magazin, 2/2017

 

THEMA PLATTENREINIGUNG: REINIGUNGSBÜRSTEN

„Die Reinigungsbürste Ursa Major liegt so schwer in der Hand wie ein Handy Anfang der 00er Jahre. Sie rühmt sich damit, die meisten Kohlefasern der Vinylwelt zu bieten. Das damit einhergehende Versprechen lautet also, die Schallplatten besonders gründlich zu reinigen. So wartet der Ursa-Major-Reiniger mit insgesamt 14 Reihen engmaschig gestellter Kohlefaserbürsten auf, was tatsächlich opulent ist, sind doch in aller Regel zwei Reinigungsreihen das Maß der Dinge. An den Umgang der nobel gestalteten Bürste, die aus einem Korpus aus Holz und Edelstahl besteht, muss man sich daher erstmal gewöhnen. Aufgrund der Verarbeitung liegt der Vinyl-Reiniger ungewohnt schwer in der Hand, und wenn man zu viel Druck aufsetzt, bleibt der auf 33 Umdrehungen in der Minute eingestellte Plattenteller schnell stehen. Der Hersteller empfiehlt daher, den Plattenteller selbst mit der Hand anzudrehen. Praktikabler erschien uns jedoch, entweder die Geschwindigkeit auf 45 Umdrehungen pro Minute zu stellen, oder eine Motorik zu entwickeln, bei der der Druck auf das Vinyl nicht so stark ist und sich der Plattentellerweiterdreht. Hat man sich an den Umgang gewöhnt, ist die Reinigungsleistung wie zu erwarten ordentlich gut. Aufgrund der Vielzahl an Kohlefaser-Reihen soll der Staubfilm dabei übrigens nicht mit der Bürste nach außen gezogen werden – es empfiehlt sich viel mehr, das Reinigungstool mit der linken Hand nach hinten abzurollen, weil der Schmutz dann von den letzten Reihen der Bürste aufgenommen wird. (--)“

MINT No. 8, 11/2016